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Erfahrungsberichte
 

Patricia Popp, Referendarin in Nebentätigkeit

Ich begann im Oktober 2016 als studentische Hilfskraft in der Bibliothek zu arbeiten, womit mein Weg bei Shearman begann. Durch meine Arbeit in der Bibliothek bekam ich einen ersten Einblick in die tägliche Arbeit einer internationalen Großkanzlei. Im Kollegenkreis habe ich mich auf Anhieb wunderbar einfinden können und fühle mich bis heute stets gut aufgehoben, sei es wenn ich eine konkrete Rechtsfrage habe, wenn wir uns für die Mittagspause verabreden oder wenn wir abends beim After Work etwas trinken gehen.

Dies ist wohl auch mit einer der Gründe, weshalb ich nach meinem ersten Examen die Gelegenheit ergriff und nachfragte, ob es möglich sei, noch stärker in den Arbeitsalltag eingebunden zu werden und auch die anwaltlichen Tätigkeiten noch intensiver kennenzulernen. Diese Möglichkeit wurde mir eröffnet, indem ich kurze Zeit später als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in das Mergers & Acquisitions Team wechseln durfte. Zunächst arbeitete ich zwei Tage in der Woche, aber als ich merkte, wie sehr mir die Arbeit im Team gefiel, verdoppelte ich nach kurzer Zeit meine Arbeitstage. Dies war kein Problem, sondern wurde sogar mit Freude aufgenommen und ermöglichte, dass ich noch intensiver in die Mandatsarbeit eingebunden werden konnte. 

Ein besonderes Highlight, das mir zu Teil wurde, ereignete sich im Sommer 2017, als ich im Rahmen eines Mandats ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm an verschiedenen Standorten präsentieren durfte und hierfür die entsprechenden Standorte deutschlandweit besuchte. Bis heute bin ich sehr dankbar für das Vertrauen, das mir damals von allen Seiten für diese Herausforderung geschenkt wurde und für die tollen Erfahrungen, die ich in diesem Rahmen machen durfte.

Inzwischen habe ich mit dem Referendariat am Landgericht in Darmstadt begonnen. Auch dieser neue Lebensabschnitt wurde bei Shearman sehr begrüßt und unterstützt. Ich bin sehr froh, dass es mir ermöglicht wurde,  auch weiterhin Teil des Teams zu bleiben und die Mandatsarbeit zu unterstützen. Zudem besteht für mich die Möglichkeit, an den monatlichen Repetitoriums-Veranstaltungen bei Shearman teilzunehmen, wodurch ich den im Referendariat erlernten Stoff effektiv aufarbeiten und meine Fragen ganz konkret stellen kann.

Besonders zu schätzen gelernt habe ich die Flexibilität, die hier im Hause herrscht und gelebt wird. So war es bisher nie ein Problem meine Arbeitszeiten meinen entsprechenden Lebensumständen, sei es Universität, Examensvorbereitung oder Referendariat, anzupassen. Auch habe ich es bis heute nicht bereut, frühzeitig bei Shearman angefangen zu haben und kann dies auch jedem Interessenten nur ans Herz legen. Auf diese Weise war es mir möglich, in den Arbeitsalltag hineinzuwachsen und mein Aufgabengebiet stetig zu erweitern. Shearman hat mir von Anfang an viele Perspektiven geboten, die immens zu meiner persönlichen und fachlichen Entwicklung beigetragen haben. Hierfür bin ich bis heute sehr dankbar und bin gespannt, was die nahe Zukunft bringt und wohin mich mein Weg bei und mit Shearman noch führen wird.
 

Marius Garnatz, Referendar in Nebentätigkeit

Auf Shearman bin ich zu einem sehr frühen Zeitpunkt in meinem Studium gestoßen. Ich war im 3. Semester und auf der Suche nach einem Praktikumsplatz für die Sommersemesterferien. Hierbei bin ich auf das Sommerpraktikantenprogramm "Student meets Practice" gestoßen und kurz nach meiner Bewerbung hatte ich auch schon eine Zusage. Jeder der Praktikanten wurde zwei Mentoren zugeordnet: einem Partner und einem Associate. Ich wurde Teil der Praxisgruppe Finance & Banking.

Während des Programms erhielt ich einen sehr detaillierten Einblick in das Leben und Arbeiten in einer Großkanzlei und wurde vom ersten Tag an von meinem Mentor in die großen Transaktionen mit einbezogen, so dass ich schnell merkte worauf es im "wahren" Berufsleben als Jurist wirklich ankommt.

Knapp drei Jahre später entschied ich mich dafür als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Shearman anzufangen. Diese Tätigkeit hat mir von Anfang an großen Spaß gemacht. Ich wurde als vollwertiges Mitglied in die aktuellen Transaktionen eingebunden und begleitete mehrere davon von Beginn an. In einer internationalen Großkanzlei ist es ganz selbstverständlich, dass Teams für solche Transaktionen nicht nur im eigenen Büro, sondern über die ganze Welt verteilt sitzen. Oft fällt das einem aber erst auf, wenn man um 10 Uhr morgens die Kollegen in New York anruft und sich wundert, warum diejenigen gerade nicht ans Telefon gehen. Hervorzuheben ist auch die kollegiale Atmosphäre. Sofern ein Kollege nicht gerade in einem wichtigen Telefonat ist, stehen grundsätzlich alle Türen offen und man kann sich mit Fragen und Problemen an alle Kollegen wenden.

Auch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bin ich einem Partner und Associate zugeordnet. Von diesen erhalte ich Arbeitsaufträge und diese beziehen mich in ihre Projekte mit ein. Darüber hinaus arbeite ich auch für andere Praxisgruppen und werde so mit Rechtsbereichen konfrontiert, mit denen ich vorher nichts zu tun hatte. So konnte ich zum Beispiel für die Praxisgruppe M&A mehrere Reisen zu Datenräumen für eine physische Due Dilligence unternehmen. Das hat großen Spaß gemacht.

Zurzeit arbeite ich in Nebentätigkeit während meinem Referendariat für Shearman und profitiere hierbei von dem großen Erfahrungsschatz meiner Kollegen aus ihrer juristischen Ausbildung und vom internen Repetitorium, das einmal monatlich stattfindet. Der Repetitor geht mit uns alle Fragestellungen durch, die sich in der AG oder der Einzelausbildung ergeben und wiederholt anhand eines Lernplans mit uns die wesentlichen Inhalte der zivilrechtlichen Referendarsausbildung.

„Zukünftigen Bewerberinnen und Bewerbern kann ich mit auf den Weg geben, sich nicht von den Geschichten über das Leben und die Arbeit in einer Großkanzlei abschrecken zu lassen, sondern sich ein eigenes Bild zu machen. Die Atmosphäre, die Kollegialität und die Arbeit bei Shearman haben meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Außerdem habe ich eine Menge Erfahrungen und eine sehr gute Ausbildung genossen, die mir jetzt im Referendariat sehr zugute kommen.“