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Erfahrungsberichte

Luisa Stellmach, Referendarin in der Anwaltsstation und Wahlstation

Ich habe sowohl meine Anwaltsstation in 2021 als auch meine Wahlstation in 2022 bei Shearman & Sterling LLP absolviert.

An meinem ersten Arbeitstag, in der Anwaltsstation, wurde ich herzlich vom Partner meines Fachbereichs, meiner mir zugewiesenen Patin (eine erfahrene Anwältin aus dem Team) und dem HR-Team empfangen und lernte auch gleich alle Kollegen/Innen im Büro kennen. Mittags ging es dann weiter zu meinem Welcome-Lunch mit dem gesamten Team, sodass ich mich von Tag 1 sehr willkommen gefühlt habe!

Von Anfang an war ich bei den verschiedenen laufenden Projekten involviert und durch eine Vielzahl von Aufgaben, welche ich unter Anleitung meiner Patin und auch allein absolvieren durfte. Auch die Aufgaben selbst waren sehr vielfältig - von Literaturrecherchen bis hin zum Entwerfen von Verträgen oder anderen Schriftstücken – war alles dabei. Bei der alltäglichen Arbeit wurde immer darauf geachtet, dass die Aufgaben meinem aktuellen Wissensstand und dem zeitlichen Rahmen entsprechen.

Auch auf die Vereinbarkeit von Stationsarbeit in der Kanzlei und den übrigen Veranstaltungen im Referendariat wurde Wert gelegt. Ich konnte jederzeit kurzfristig meine Arbeitstage absprechen bzw. diese auch umlegen. überdies hat Shearman & Sterling jeder/jedem Referendar*in die Möglichkeit gegeben, im Rahmen einer Kooperation mit Hemmer Repetitorium verschiedenen Kurse zu buchen – was insbesondere in der Anwaltsstation ein großes Plus war, da so jeder nach seinen individuellen Stärken und Schwächen die Kurse auswählen konnte.

Im Team hatte jeder immer ein offenes Ohr für mich und ich konnte jederzeit bei Fragen vorbeikommen. Auch die gemeinsamen Mittagessen, anderen Kanzleiveranstaltungen wie der Drop-In Lunch (Share@Shearman) oder die Weiterbildungsveranstaltungen, an denen man bereits im Referendariat teilnehmen durfte, sowie das kollegiale, freundliche Umfeld haben dafür gesorgt, dass man schnell die anderen Mitarbeiter aus den anderen Teams kannte und so überall Kontakte knüpfen konnte.

Alles in allem war Shearman & Sterling für mich die richtige Wahl, da ich sowohl fachlich viel dazu lernen konnte als auch direkt den passenden Arbeitgeber für meinen Berufseinstieg gefunden habe.


Janna Sonnenschein, Referendarin in Nebentätigkeit 

über Großkanzleien gibt es viele Gerüchte. Gerade im Studium wird man vor der Anonymität, den außergewöhnlichen Arbeitszeiten und dem Umgang miteinander gewarnt. Shearman & Sterling LLP ist das beste Gegenbeispiel.
 
Nach meinem ersten Staatsexamen wusste ich: direkt ins Referendariat werde ich nicht gehen. Ich nahm mir vor, zunächst die anwaltliche Praxis kennenzulernen, bevor ich meine Ausbildung beende. Daher wagte ich den Schritt und bewarb mich bei verschiedenen Großkanzleien. In meinem Bewerbungsgespräch bei Shearman & Sterling LLP in Frankfurt sprach ich mit drei Associates und zwei Partnern und mir war sofort klar, dass diese Kanzlei nicht den üblichen Vorurteilen entspricht.
 
Alle waren sehr freundlich, zuvorkommend und witzig. Der Umgang miteinander war familiär und eine Hierarchie war im Gespräch kaum erkennbar. Ich fühlte mich willkommen und wurde in das Gespräch miteinbezogen, anstatt ausgefragt zu werden. Ich bewarb mich zunächst für den Bereich M&A, wurde jedoch im Bewerbungsgespräch vom Finance-Team angeregt, dies noch einmal zu überdenken. Das war mein großes Glück, denn im Finance-Team arbeitete ich sodann fünf Monate lang in Vollzeit mit großer Begeisterung als wissenschaftliche Mitarbeiterin.
 
Der erste Eindruck während des Bewerbungsgespräches täuschte nicht. Shearman & Sterling ist eben keine ganz normale Großkanzlei. Mit den Headquarters in New York und 25 Büros weltweit ist die Internationalität der Kanzlei unbestreitbar. Frankfurt ist einer der kleineren Standorte der Sozietät – zum großen Vorteil für die wissenschaftlichen Mitarbeiter*Innen und Referendar*Innen.  Man arbeitet unmittelbar mit den Anwält*innen und Partner*innen ganz nah am Mandatsgeschäft mit und ist stets langfristig in die einzelnen Projekte involviert.
 
Die Aufgabenspanne war groß. Ich durfte die Finance-Dokumente nicht nur entwerfen, sondern auch an Mandanten verschicken und ihre Fragen beantworten. „Learning on the job“ war dabei das oberste Gebot und dementsprechend viel Verantwortung wurde mir übertragen. Trotzdem fühlte ich mich nie allein gelassen. Ich wurde nicht nur von meiner Mentorin, sondern auch von den anderen Anwält*innen und Partner*innen hervorragend betreut. Fragen waren mehr als willkommen und nach jeder erledigten Aufgabe gab es Feedback. Dies wird man so schnell in keiner anderen Kanzlei finden.
 
Shearman & Sterling legt viel Wert darauf, dass man sich bei gemeinsamen Aktivitäten kennenlernt. Zu diesen Events erschien jeder, von dem First Year Associate bis hin zur Partnerin. Jeder kennt sich beim Namen, man duzt sich, isst zusammen zu Mittag oder hält mal ein Schwätzchen auf dem Gang.
 
Zu dem sehr angenehmen Umgang miteinander und den anspruchsvollen und spannenden Aufgaben, wird man auch schon als wissenschaftliche Mitarbeiterin voll in das Referendariats-Programm miteinbezogen: Man kann an dem Englischkurs und den Repetitor-Stunden vor Ort teilnehmen, bekommt Skripte und Einblicke in andere Rechtsgebiete. Falls dies einmal mit der Arbeit kollidieren sollte, wird die Weiterbildung immer priorisiert. Das stand auch bei den Partner*innen nie zur Debatte.
 
Durch die positive Erfahrung während der wissenschaftlichen Mitarbeit habe ich mich ohne Zögern dazu entschlossen, die tollen Kolleg*innen und die angenehme Arbeitssituation mit viel Lernpotential nicht zu verlassen. Ich freue mich sehr, dass ich die Chance erhalten habe, auch während des Referendariats wöchentlich weiterhin zu Shearman & Sterling kommen zu dürfen.